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Dezember 2018

Demographiefest Oberfranken

08.08.2018

Am 2. August 2018 stellte sich das Projekt 'Lebensqualiät für Generation' des BRK Kreisverbandes Kronach auf dem "Demographiefest Oberfranken" vor

Bild 1: Albert Füracker MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landes-entwicklung und Heimat

Bild 2: Melanie Huml MdL, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv

Bild 3: Talkrunde „Moderner Wohnraum“ (v.l.n.r.): Florian Naumann, JÖNA Immo-bilienmanagement GmbH, Kulmbach, Thomas Löffler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald, Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Frank Ebert, Ge-schäftsführer Oberfranken Offensiv e.V.

Bild 4: Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Albert Füracker MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Melanie Huml MdL, Bayeri-sche Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv (v.l.n.r.)

Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken – DemographieFest im Energiepark Hirschaid

Unter dem Motto „DemographieFest“ lädt das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken zu seiner Jahrestagung 2018 nach Hirschaid ein. In Oberfrankens Landkreisen, Städten und Gemeinden, von Seiten der Regionalmanagements, Wirtschaftskammern, Verbände und der caritativen Träger existieren zahlreiche innovative Projekte und Initiativen. Sie alle begegnen lösungsorientiert dem demo-graphischen Wandel. 23 dieser Leuchtturm-Projekte stellen sich im Rahmen einer „Zukunftsmesse“ beim DemographieFest vor.
Neue Ansätze der Bayerischen Staatsregierung zur Gestaltung des demographi-schen Wandels stellt der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landes-entwicklung und Heimat, Albert Füracker MdL, vor. „Wir brauchen kreative Lö-sungskonzepte und eine gezielte Stärkung des ländlichen Raums. Wir müssen umdenken weg vom starren System hin zu flexiblen Strukturen, etwa bei der Nah-versorgung, der medizinischen Versorgung oder dem ÖPNV. Am besten können Entscheidungen von engagierten Kommunen und Bürgern vor Ort zielgenau entwi-ckelt werden. Die Staatsregierung unterstützt mit passgenauen Maßnahmen. Ober-franken Offensiv e.V. ist das beste Beispiel für regionales Engagement aller Betei-ligten. Aktuelle Zahlen belegen: Bayern bewältigt den demografischen Wandel bundesweit mit am besten. Gleichzeitig bleibt die Erfüllung des Verfassungsauf-trags gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern ehrgeiziges Ziel der Staatsregierung.“
Die Vorsitzende von Oberfranken Offensiv und Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml MdL, erläutert das Zukunftsprojekt Oberfranken Offensiv e.V. „Oberfranken Offensiv trägt mit seinen Projekten, Ver-anstaltungen und konkreten Hilfestellungen zum Selbstbewusstsein Oberfrankens maßgeblich bei. Mit dem Demographie-Kompetenzzentrum leistet die Entwick-lungsagentur einen wichtigen Beitrag, den demographischen Wandel in Oberfran-ken zukunftsorientiert mit zu gestalten“, so Huml.
Die für Oberfranken aktuellen Themen „Moderner Wohnraum“ und „Wirtshauskul-tur“ stehen im Rahmen von zwei Talkrunden im Fokus.
Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Thomas Löffler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald und Florian Naumann, Immobilienwirt und Fachwirt für Gebäu-demanagement der JÖNA Immobilienmanagement GmbH, diskutieren über die Herausforderungen und Möglichkeiten, modernen Wohnraum in Oberfranken zu
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schaffen. „Es gibt bereits kreative und maßgeschneiderte Ansätze. Noch reden wir hier über Einzelbeispiele. In fünf Jahren sollten dies keine rühmlichen Ausnahmen mehr sein, sondern vorbildlicher Standard“, appelliert Heidrun Piwernetz.
Auch die „Wirtshauskultur“ ist ein zentraler Haltefaktor für Bewohner einer Region. Professor Dr. Hans Hopfinger von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt stellt seine Untersuchungsergebnisse zum Wirtshaussterben in Bayern vor. Rezep-te gegen das Verschwinden von Wirtshäusern erläutern die weiteren Talkgäste. Sie betreiben erfolgreich Gaststätten in Ihrem jeweiligen Heimatort. Bernhard Wei-ßenbach aus Vorderburg im Allgäu, Swen-Christian Hollmann und Hans-Ludwig Straub, Junior- und Senior-Geschäftsführer der Traditions-Brauerei-Gaststätte „Drei Kronen“ in Memmelsdorf. „Die Wirtshauskultur hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Das klassische Gasthaus mit Stammtisch verschwindet zusehends“, so Prof. Dr. Hans Hopfinger. „Gastronomie ist heute ein knallhartes Geschäft, Bewegung unabdingbare Voraussetzung für Erhalt“, so Swen-Christian Hollmann. Nötig seien innovative Konzepte und Strategien der Wirte und die Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen seitens der Staatsregierung durch individuelle Förderprogramme, so der einhellige Tenor der Runde.
Die Aussteller der „Zukunftsmesse“ zeigen mit der Vielfalt ihrer Projekte, dass Oberfranken auf einem sehr guten Weg ist, die künftigen Herausforderungen des demographischen Wandels zu meistern. In den Talkrunden wird deutlich, welche Akteure und Initiativen für gelungene Projekte und Initiativen notwendig sind und dass jeder einen Beitrag leisten kann. Sei es die Zivilbevölkerung, die Wirtschaft oder kommunale Einrichtungen.
Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken ist ein Projekt der Entwick-lungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. und wird vom Bayerischen Staatsministe-rium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat von September 2016 bis Dezember 2020 gefördert. Die Aufgabe des Zentrums ist es, Maßnahmen zu ent-wickeln, Veranstaltungen durchzuführen und Projekte zu unterstützen, um dem demographischen Wandel in Oberfranken lösungsorientiert und zukunftsgerichtet zu begegnen. Weiterhin informiert das Demographie-Kompetenzzentrum über bereits bestehende gute Projektideen aus Oberfranken und darüber hinaus auf www.demographie-oberfranken.de