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Mai 2019

Großer Hausfasching 2019

13.02.2019

Altes - neu aufgelegt

Der diesjährige Hausfasching stand unter dem Motto "Altes - neu aufgelegt" und war wie immer das Super-Highlight in der närrischen Zeit. Anfangs zog die Garde mit Prinzenpaar ein. Elisa die Beste und Björn der Größte begrüßten in Gedichtform die froh gelaunten und lustig verkleideten Bewohner und deren Angehörige. Dann gaben sich die "Golden Girls", unsere Tanzgarde, die Ehre und ließen die Beine hochfliegen. Überraschend stellten sich lautstark Waltraud und Mariechen ein und gaben sich als die "schönen Frauen von Fürth" zu erkennen. Die Commedian Harmonists begeisterten mit dem Heinz-Rühmann-Evergreen "Ein Freund, ein guter Freund". In dem Sketch "Ein leckeres Eis" schickte eine ältere Dame ihren Ehegatten zum Eis holen fort, Vanille, Erdbeer und Schokolade. Als der treusorgende Mann dann mit Hotdogs wiederkam, kritisierte sie lediglich, dass er den Senf vergessen habe. Beim Synchronschwimmen überzeugten vier Mädels mit filigraner Eleganz und kreativen Schwimmfiguren. Der plötzlich auftauchende weiße Hai wurde gemeinsam nach einem harten Kampf in die Flucht geschlagen. Mit "Ich wünsch mir 'ne kleine Mietzekatze" und weiteren merkwürdigen Wunschvorstellungen trieb Hund Wumm sein Frauchen fast zum Wahnsinn. Die "Tettauer Mädels" brillierten alsdann mit einer Tanzeinlage, die keine Wünsche offen ließ. Von den Wildecker Herzbuben über Abba bis hin zum Cowboy-und-Indianer-Song war alles dabei und choreographisch toll aufbereitet. Das Prinzenpaar betrat dann noch einmal die Bühne, um mit einem Life-Song das Heim, die Bewohner und ihre Kollegen in den höchsten Tönen zu loben. Der musikalische Rahmen wurde von Rainer Lohr gestaltet, der mit Witz, Charme und einem bunten Strauß an Faschingsliedern die begeisterten Gäste zum Singen, Schunkeln und Tanzen animierte. Durchs Programm führte in altbewährter Manier Marion Müller, die mit ständigem Kostümwechsel, Humor und Temperament die Auftritte ansagte. Nach dem abschließenden Gardetanz Nummer zwei, wurden noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne gebeten, um zum "Fliegerlied" so richtig die Sau rauszulassen. Nach einem leckeren Bratwursttopf klang der Nachmittag dann aus, und eine kleine Gruppe hart gesottener Faschingsnarren harrte noch lange in den Abend hinein aus. Ein Bericht darüber, wäre allerdings ein Fall für die Sittenpolizei - also lassen wir das lieber!